Bundesamt für Naturschutz

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Vilm im Jahresverlauf 2007

Die leise Jahreszeit

Im Winter ist alles stiller auf der Insel. Viele Vögel sind weggezogen und auch die Rufe der vorüber ziehenden Kraniche sind längst verhallt.

Dafür haben sich skandinavische Gänsesäger, auf der Suche nach eisfreien Gebieten, wieder am Vilm niedergelassen. (Sie sägen natürlich keine Gänse! Sie sehen  nur - ein bisschen - so aus wie sie und haben Schnäbel mit gesägtem Rand, mit denen sie glitschige Fische besser fassen können.)
Sie sind nicht die Einzigen hier: Singschwäne und Eisenten kamen erneut zu ihrer bewährten Winterinsel.

Die Menschen auf Vilm vermissen manchmal das Sonnenlicht. Aber der dunkle Himmel entschädigt dafür mit Tausenden von Sternen…

Sonnenuntergang
Sternenhimmel

Vilm zum Ende des Sommers


Hagebutten-Strauch
Raubseeschwalbe (Sterna caspia)

Noch ist August - doch das Ende des Sommers kündigt sich an auf der Insel Vilm.

So erreichen die Temperaturen auf einmal nur noch kühle 15 Grad, die Rauchschwalben sammeln sich und die Früchte der zahlreichen wilden Obstgehölze werden reif.

Auf dem Weg nach Süden in ihre Winterquartiere kommen die Raubseeschwalben auf Vilm vorbei. Die Raubseeschwalbe (Sterna caspia) ist die größte Seeschwalbe überhaupt und an ihrem ausgesprochen kräftigen roten Schnabel zu erkennen.

Am letzten Augustwochenende fand das alljährliche Vilmschwimmen statt - in nur 34 Minuten legte der Sieger die 2.500 Meter von der Insel Vilm nach La