Bundesamt für Naturschutz

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Vilm im Jahresverlauf 2006

Blühender Wildwuchs

Juni 2006: Als Vilm noch Regierungsgästeheim war, wurden große Flächen um die Häuser regelmäßig gemäht. Die dafür benötigten personellen Ressourcen standen dem Gästeheim zur Verfügung.


Mit Gründung der Internationalen Naturschutzakademie beschränkte sich die Bewirtschaftung auf die Wiesen im direkten Umfeld der Häuser. Die übrigen Flächen bleiben ihrer natürlichen Entwicklung überlassen.

Heute nach 15 Jahren haben sich insbesondere Wildobstbaumarten auf diesen Flächen angesiedelt. Dabei erstaunt der noch immer sehr lückige Bewuchs.

Dies ist dem ehemals gut gepflegten dichten Rasen geschuldet. Nur die schweren Samen der Wildobstbäume konnten sich etablieren, leichtere Samen sind nicht bis zum Boden vorgedrungen.

Noch vermitteln die Flächen einen relativ offenen Charakter. Soll dieser erhalten werden, wären in Zukunft Pflegemaßnahmen notwendig. Damit entstünde die Frage, ob diese mit Rindern, Traktoren oder durch Handarbeit umgesetzt werden sollen.


Abenteuer - Vilm

März 2006: Der Weg zum Büro auf Vilm ist immer etwas Besonderes. Im Winter wird er jedoch manchmal zur Herausforderung. Wenn der Schlepper "Petersdorf" im Eis stecken bleibt und die Krähen sich versammeln, kommt ein etwas mulmiges Gefühl auf. Ein Gewinner der Kälte ist der Seeadler, der zurzeit einen reich gedeckten Tisch vorfindet.

Haben die Mitarbeiter die Insel erreicht, ist von den Wegen manchmal nicht viel zu sehen, so dass sie sich durch die Schneewehen zu ihren Büros kämpfen müssen. Zum Glück sieht die Kleiderordnung weder Lackschuhe noch Ledersohlen vor.

 

Krähen auf Eis

Morgendämmerung über Eis
BfN-Mitarbeiter
BfN-Mitarbeiterin
Schneewehen auf Vilm

Letzte Änderung: 31.01.2007

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