Bundesamt für Naturschutz

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Wasserrahmenrichtlinie und Naturschutz

Flussauen und Wasserrahmenrichtlinie

Flussauen stellen in Deutschland seit langem ein gemeinsames Handlungsfeld von Naturschutz und Wasserwirtschaft dar. Nachdem mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) eine Neuausrichtung der Gewässerentwicklung in den Mitgliedsstaaten eingeleitet worden ist und der „gute ökologische Zustand“ der Oberflächengewässer dabei einen hohen Stellenwert bekommen hat, stellt sich auch die Frage, welche neuen Ansätze sich den Beteiligten in Bezug auf die Flussauen eröffnen. Welche Bedeutung haben das Gewässerumfeld - und mit ihm die Flussauen - für das Erreichen der von der WRRL gesteckten Umweltziele, und wie verändert die Umsetzung der WRRL die Voraussetzungen für den Naturschutz in Flussauen?

In der Wasserrahmenrichtlinie wird der Begriff "Flussaue" nicht verwendet. Dennoch gibt es in mehrfacher Hinsicht deutliche Bezüge zu den Naturschutzbelangen in Flussauen. Uferbereiche und Flussauen sind unter bestimmten Umständen Bestandteil der Wasserkörper, die nach WRRL als Bezugsbasis für die beabsichtigte Zustandsverbesserung ausgewiesen werden. Auch in ihrer Eigenschaft als grundwasserabhängige Landökosysteme und als Bestandteil von Natura-2000-Schutzgebieten sind Flussauen Gegenstand der WRRL. Es zeichnet sich ab, dass der behördliche Naturschutz und die mit der Umsetzung der WRRL befassten Behörden der Wasserwirtschaft sich bei der Umsetzung ihrer Ziele in Flussauen gegenseitig unterstützen können. Dazu wurden im Rahmen eines vom BfN geförderten F+E -Vorhabens  Empfehlungen entwickelt.

 Uferbereiche und Flussauen als Bestandteil der Wasserkörper

 Flussauen als grundwasserabhängige Landökosysteme

 Flussauen als Natura-2000-Gebiete

Veröffentlichung

Wasserrahmenrichlinie und Natura 2000
Naturschutz und Biologische Vielfalt 85

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Cover der Veröffentlichung Flussauen und Wasserrahmenrichtlinie

Flussauen und Wasserrahmenrichtlinie
Korn, Jessel, Hasch & Mühlinghaus (2005)
Zusammenfassung
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Tagung Klimawandel, Wasserhaushalt und Naturschutz

Teilabbildung des Programmes der Tagung

Im Mittelpunkt der Tagung standen die aktuellen Szenarien des Klimawandels sowie die zu erwartenden Wirkungen auf den Naturhaushalt und die Nutzung von Flüssen und Auen.

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