Bundesamt für Naturschutz

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Naturschutzrecht


Wichtigste Rechtsgrundlage des Naturschutzes in Deutschland ist das  Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das unter anderem  europäische Naturschutzrichtlinien, insbesondere die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (RL 92/43/EWG) und die Vogelschutzrichtlinie (RL 2009/147/EG), in nationales Recht umsetzt. Demgegenüber wirken europäische Verordnungen wie etwa die EG-Artenschutzverordnung (VO 338/97/EG) unmittelbar gegenüber dem Bürger, ohne dass es einer weiteren Umsetzung durch den nationalen Gesetzgeber bedarf.

Das Bundesnaturschutzgesetz wurde mit Wirkung zum 01.03.2010  umfassend novelliert. Neben Vorgaben zum Arten- und Gebietsschutz finden sich dort u.a. Regelungen zur Landschaftsplanung, zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft, zu Biotopverbund und -vernetzung, zum Meeresnaturschutz, zur Erholung in Natur und Landschaft sowie zur Mitwirkung anerkannter Naturschutzvereinigungen in bestimmten Entscheidungsverfahren. Es wird durch landesrechtliche Regelungen der 16 Bundesländer ergänzt, wobei sich auch