Bundesamt für Naturschutz

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Kosten und Finanzierung

Kurzbeschreibungen ausgewählter Publikationen


Bildautor: S. Wunder
Bild mit vier Händen, von denen sich zwei schütteln, während die anderen zwei Geldscheine und Bilder mit einem Papagei, einen kleinen Wasserfall und einem Feld präsentieren.

Tagungsreihe an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm

Globale Naturschutzfinanzierung

In Kooperation mit der UNEP-Division of the Global Environment Facility (GEF) und der Conservation Finance Alliance (CFA) veranstaltete die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm ( INA ) von 2005 bis 2007 insgesamt fünf vom BMU finanzierte Trainingskurse zum Thema "Globale Naturschutzfinanzierung" für Teilnehmer aus den Ländern Mittelasiens, Russlands und des Kaukasus.

Ausgewählte Tagungsdokumentation (CDs mit weiteren Hintergrundinformationen sind auf Anfrage bei Martina Finger erhältlich):

13.-17.06.2007: Sustainable Finance Mechanisms for Conservation - Training Seminar:  Business Planning for Protected Areas in Central, Southern and Eastern Europe and the Commonwealth of Independent States


GUTMAN, P. und DAVIDSON, S. (2007)

A review of innovative international financial mechanisms for biodiversity conservation - With a special focus on the international financing of developing countries' protected areas

Zum Schutz der biologischen Vielfalt steht zu wenig Geld zur Verfügung. Mangelnde Finanzierung gilt als einer der Hauptgründe für die unzureichende Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt ( CBD ). Dies gilt insbesondere für Entwicklungsländer, die den Großteil der weltweiten Biodiversität beherbergen, aber nicht über ausreichende Mittel für deren Schutz und nachhaltige Nutzung verfügen. Eine Verbesserung der Finanzierung von Projekten und Programmen zum Schutz der biologischen Vielfalt ist insofern auch eines der Hauptthemen der 9. UN-Naturschutzkonferenz, die im Mai 2008 in Bonn stattgefunden hat. Hierzu leistet der vorliegende Report einen wesentlichen Beitrag. Neben einem Rückblick auf die vorhandenen Finanzierungsmechanismen werden auch neue Möglichkeiten für innovative internationale Finanzierungsansätze im Bereich des internationalen Naturschutzes thematisiert und konkrete Empfehlungen für einen Aktionsplan der Vertragsstaatenkonferenz entwickelt.


WWF DEUTSCHLAND (Hrsg.) (2005)

EU-Förderung für die Umwelt - Ein Handbuch für den Programmplanungszeitraum 2007-2013

Der Naturschutz ist umso erfolgreicher, je mehr es ihm gelingt seine Anliegen in andere Politikfelder zu integrieren. Eine stärkere Verankerung der Belange des Naturschutzes in den bestehenden EU-Förderprogrammen anderer naturschutzrelevanter Politikbereiche, wie der Agrar-, Verkehrs- oder Infrastrukturpolitik ist deshalb von zunehmender Bedeutung.

Der WWF hat - unterstützt durch das BfN - Beispiele für Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen zusammengetragen, die für eine EU-Förderung in Frage kommen. Das Handbuch zur Programmplanung informiert über die europäischen Förderinstrumente und zeigt Möglichkeiten auf, wie auch der Natur- und Umweltschutz diese Förderinstrumente für seine Ziele nutzen kann.


BMU (Hrsg.) (2005)

Umweltengagement im Aufbruch - Mit Erfahrung und neuen Impulsen in die Zukunft

Starke und unabhängige Umwelt- und Naturschutzverbände sind seit jeher wichtige Motoren der Umwelt- und Naturschutzpolitik. Um ihre langfristige Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten, bedarf eine vielfältige Verbandslandschaft neben der Professionalität auch einer guten finanziellen Ausstattung. Dies ist allein mit öffentlichen Mitteln nicht zu erreichen. Mit der Fachtagung „Umweltengagement im Aufbruch – Mit Erfahrung und neuen Impulsen in die Zukunft“ hat das Bundesumweltministerium am 4. März 2005 im Umweltforum Berlin die Ergebnisse aus drei Jahren intensiver Arbeit des Fachbeirats Fundraising zur Diskussion gestellt. Gemeinsam mit der interessierten Fachöffentlichkeit wurde auf der Fachtagung über die notwendigen Schritte zu einer zukunftsfähigen Verbändelandschaft im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes beraten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich mehr finanzielle und personelle Unterstützung für das Engagement im Umwelt- und Naturschutz gewinnen lässt, z. B. durch Spenden, Sponsoring, freiwilliges Engagement in Projekten, Mitgliedschaften oder Ehrenamt. Dazu wurde ein  Positionspapier zur Verfügung gestellt, das vom Fachbeirat Fundraising erarbeitet wurde und während der Tagung als Diskussionsgrundlage diente.


NEIDLEIN, H.-C., WALSER, M. et al. (2004)

Finanzierungshandbuch für Naturschutzmaßnahmen

Aufbauend auf praxisorientierten, methodischen Hinweisen für das Projekt- und Finanzmanagement stellt dieses Handbuch die verschiedenen staatlichen und privaten Quellen zur Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen dar, gibt Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung und vermittelt darüber hinaus Basiswissen in den Bereichen Fundraising, Sponsoring und Relationship-Management. Anhand von Good-Practice-Beispielen wird das vermittelte Wissen beispielhaft erläutert und vertieft.


BLÜMLEIN, B., GÜTHLER, W., HABELT, U. et al. (2001)

Naturschutzrelevante Produktions- und Vermarktungskriterien ausgewählter Regionalprodukte

 BfN-Skripten 33

Für den Naturschutz besteht ein hohes Potenzial über die Vermarktung naturverträglich hergestellter Produkte naturschutzfachlich wertvolle Kulturbiotope, Landschaftsbestandteile und Lebensräume zu erhalten und gleichzeitig die Einstellungen der Landnutzer sowie der Konsumentinnen und Konsumenten zum Naturschutz zu verbessern. Ansätze zur Integration von Naturschutzaspekten in die Produktvermarktung liegen in zahlreichen regionalen Vermarktungsinitiativen vor, die in den letzten Jahren parallel zur traditionellen Vermarktung ökologischer Produkte entstanden sind. Die Produktionskriterien der verschiedenen Initiativen sind an die jeweiligen regionalen Bedingungen angepasst und unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Die vorliegende Studie hat zum Ziel, die Bandbreite der unterschiedlichen Produktionskriterien aufzuzeigen und zu systematisieren, um auf dieser Grundlage Vorschläge für Mindestanforderungen und Optimalbedingungen zur Integration von Naturschutzkriterien in die Produktvermarktung zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Studie sollen so einen Beitrag zur Vereinheitlichung von naturschutzorientierten Produktions- und Vermarktungskriterien leisten, um die Kommunikation mit der Verbraucherin bzw. dem Verbraucher über umwelt- und naturverträgliche Produkte zu erleichtern. Zudem können sie als fachliche Grundlage zur Beratung von Vermarktungsinitiativen dienen und dabei helfen, den Dialog zwischen Naturschutz und Landwirtschaft fortzuführen und zu vertiefen.

Weitere Veröffentlichungen des BfN

  • Beständig, U., Wuczkowski, M. (2012).  Biodiversität im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement - Chancen und Ansätze für Einkauf, Marketing und Liegenschaftsmanagement. Centre for Sustainability Management, Lüneburg.
  • BfN (Hrsg.) (2004): Daten zur Natur 2004. Landwirtschaftsverlag, Münster.
  • BfN (Hrsg.) (2008): Daten zur Natur 2008. Landwirtschaftsverlag, Münster.
  • Ring, I. (2004): Naturschutz in der föderalen Aufgabenteilung: Zur Notwendigkeit einer Bundeskompetenz aus ökonomischer Perspektive.  Natur und Landschaft 79 (11): 494-500. Bonn.
  • Wittmer, H., Förster, J. (2011) Die TEEB-Studie – The Economics of Ecosystems and Biodiversity. In: BfN (Hrsg.) (2011):  Natur und Landschaft-Schwerpunktheft, 78 (7): 148-150. Bonn.

Sonstige Publikationen

  • BMU, Fachbeirat Fundraising (Hrsg.) (2005):  Positionspapier „Umweltengagement im Aufbruch - Mit Erfahrung und neuen Impulsen in die Zukunft“. Fachbeirat Fundraising. BMU, Berlin.
  • DVL e. V. (Hrsg.) (2008): Wege zur Finanzierung von NATURA 2000. Gute Beispiele, wie Europa die biologische Vielfalt voranbringt.  DVL-Schriftenreihe „Landschaft als Lebensraum“ (15). Natur und Text in Brandenburg, Rangsdorf.
  • Deutscher Verband für Landschaftspflege (Hrsg.) (2012): Natur schützen, Regionen entwickeln – Ein Leitfaden für mehr Naturschutz in der Ländlichen Entwicklung. DVL-Schriftenreihe "Landschaft als Lebensraum",  Heft 19. Deutscher Verband für Landschaftspflege, Ansbach.
  • Güthler W. und Orlich I. (2009). Naturschutzförderung in Deutschland im Rahmen der EU-Agrarpolitik. Analyse der Mittelausstattung in den Bundesländern. Naturschutz und Landschaftsplanung 5/2009: 133-138.
  • Hampicke, U. (1991): Naturschutz- Ökonomie. Ulmer Verlag, Stuttgart. 342 S.
  • Hampicke, U. Tampe, K., Kiemstedt, H. et al. (1991): Kosten und Wertschätzung des Arten- und Biotopschutzes. Forschungsbericht 10103110/04. UBA-Berichte 3/91. Erich Schmidt Verlag, Berlin.
  • Hampicke, U. (2013): Kulturlandschaft und Naturschutz. Probleme-Konzepte-Ökonomie. Springer Spektrum, Wiesbaden. 337 S.
  • Holm-Müller, K., Hansen, H., Klockmann, M. et al. (1991): Die Nachfrage nach Umweltqualität in der Bundesrepublik Deutschland. Erich Schmidt Verlag, Berlin.
  • LUBW (Hrsg.) (2013):  Moderne Unternehmen im Einklang mit der Natur. Leitfaden für ein naturnahes Betriebsgelände. Karlsruhe.
  • Schaltegger, S. und Beständig, U. (2010):  Handbuch Biodiversitätsmanagement. Ein Leitfaden für die betriebliche Praxis. BMU, Berlin.
  • Schweppe-Kraft, B. (2006): Private Naturschutzfinanzierung – Bedarf und Chancen. LÖBF-Mitteilungen Nr. 1/2006: 12 – 17. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten, Nordrhein-Westfalen.
  • Schweppe-Kraft, B. (2009) Kosten zur Erhaltung der Biodiversität (unveröffentlicht).
  • Statistisches Bundesamt (2010): Finanzen und Steuern, Jahresrechnungsergebnisse kommunaler Haushalte, 2008. Fachserie 14 / Reihe 3.3. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden.

Letzte Änderung: 29.04.2014

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