Bundesamt für Naturschutz

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Sand- und Kiesabbau


Schleppkopf-Saugbagger in der Nordsee, Foto: Hübner, Krause (BfN)
Schleppkopf-Saugbagger in der Nordsee, Foto: Hübner, Krause (BfN)

Jährlich werden Millionen Tonnen Sand und Kies als Rohstoffe benötigt. Doch an Land werden diese mineralischen Rohstoffe knapp, und unsere heimischen Meere sehen sich in ihrer Rolle als vermeidlich unerschöpfliche Sand- und Kieslieferanten einer ernsthaften Bedrohung ausgesetzt. Genehmigungen zum Sand- und Kiesabbau, die bereits vor der Identifikation und Meldung der Natura 2000-Gebiete erteilt wurden, führten dazu, dass selbst in diesen marinen Schutzgebieten in Nord- und Ostsee derzeit noch Sand und Kies abgebaut wird.


Benötigt werden die Rohstoffe vor allem im Straßenbau, zur Herstellung von Beton und Mörtel. Auch Maßnahmen im Rahmen des Küstenschutzes fordern massive Mengen an Sand, um Dünen, Strände und sogar ganze Inseln für die Zukunft zu erhalten. An der Ostseeküste betrifft dies weite