Bundesamt für Naturschutz

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Steckbrief UNEP

Umweltprogramm der Vereinten Nationen
United Nations Environment Programme (UNEP), gegründet 1972


Mitglieder:

Der UNEP Governing Council (leitender Rat) besteht aus 58 UN-Mitgliedern, die für jeweils vier Jahre von der Generalversammlung gewählt werden. Dabei werden die Ratssitze folgendermaßen verteilt: 16 Sitze gehen an afrikanische Staaten, 13 Sitze an asiatische Staaten, lateinamerikanische und karibische Staaten bekommen insgesamt 10 Sitze zugesprochen, 6 Sitze gehen an Osteuropa und 13 Sitze werden an westeuropäische und andere Staaten vergeben.


Ziele:

UNEP ist im System der Vereinten Nationen die zuständige Organisation für Umweltfragen auf globaler und regionaler Ebene. Das Mandat besteht in der Koordinierung eines umweltpolitischen Konsenses, durch Beobachtung und Bewertung der Umwelt und der Lenkung der Aufmerksamkeit der internationalen Akteuren und nationalen Regierungen auf aktuell bedeutsame Themen.
UNEP nimmt u.a. folgende Aufgaben wahr:

  • Monitoring des Zustandes der Umwelt, Zusammentragen und Verbreiten von Umweltinformation
  • Unterstützung und Koordination der UN-Aktivitäten im Bereich Umwelt
  • Entwicklung regionaler Programme für Nachhaltigkeit und Umwelt
  • Hilfe für nationale Umweltministerien und andere Umweltbehörden vor allem in Entwicklungsländern bei der Entwicklung und Umsetzung von Umweltpolitiken (auf Anfrage)
  • Entwicklung von internationalem Umweltrecht

Arbeitsweise:

Zur Umsetzung seiner Ziele arbeitet UNEP mit den Organisationen des UN-Sytems, nationalen Regierungen, internationalen Organisationen, dem privaten Sektor und der Zivilgesellschaft zusammen. Das Büro des UNEP Exekutivdirektors koordiniert die Arbeit von UNEP.
Die Finanzierung erfolgt über dem UNEP Environment Fund (Beiträge der Mitgliedstaaten), über das reguläre UN-Budget, und verschiedene Treuhandfonds.
UNEP hat acht Abteilungen um die Arbeit für umweltgerechtes Management und nachhaltige Entwicklung voranzubringen:

  • Frühwarnsystem und Bewertung
  • Politikentwicklung und Recht
  • Umsetzung von Umweltpolitik
  • Technologie, Industrie und Wirtschaft
  • Regionale Zusammenarbeit
  • Umweltkonventionen
  • Kommunikation und Information
  • Koordination der globalen Umweltfazilität (GEF)

Kontakt: