Bundesamt für Naturschutz

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Artenschutzrechtliche Zollabfertigung von Ausfuhrgenehmigungen/Wiederausfuhrbescheinigungen

Die CITES-Ausfuhrgenehmigung/Wiederausfuhrbescheinigung besteht aus drei Ausfertigungen:

  • einem weißen Original
  • einer gelben Kopie für den Inhaber
  • und einer grünen Kopie für die ausstellende Behörde

Muster des Originals des EU-CITES-Genehmigungsformulars (zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Muster des Originals des EU-CITES-Genehmigungsformulars
Muster der gelben Kopie des EU-CITES-Genehmigungsformulars (zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Muster der gelben Kopie des EU-CITES-Genehmigungsformulars
Muster der grünen Kopie des EU-CITES-Genehmigungsformulars (zum Vergrößern auf das Bild klicken)
Muster der grünen Kopie des EU-CITES-Genehmigungsformulars

Bitte kontrollieren Sie alle Ausfertigung der Ausfuhrgenehmigung/Wiederausfuhrbescheinigung nach Erhalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben.

Die drei Ausfertigungen sind vor der Ausfuhr der geschützten Exemplare bei einer  CITES-befugten EU-Ausfuhrzollstelle zur Abfertigung vorzulegen. Der Abfertigungsvermerk muss von der befugten Zollstelle in Feld 27 auf den drei Ausfertigungen der Ausfuhrgenehmigung/Wiederausfuhrbescheinigung eingetragen werden. Fehlt der Eintrag, kann das Bestimmungsland das Dokument ablehnen (Artikel 7(5) VO(EG) 865/2006)

Verbleib der Ausfertigungen nach der Zollabfertigung

  • Original (weiß): begleitet die Exemplare, wird vom Zoll des Bestimmungslandes an die dortige CITES-Vollzugsbehörde weitergeleitet
  • Kopie für den Inhaber (gelb): erhält der Einführer als Nachweis der rechtmäßigen Wiederausfuhr zurück. Dieses Dokument gilt zusätzlich als Nachweisdokument für die artenschutzrechtliche Buchführungspflicht gemäß § 6  Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV).
  • Kopie für die ausstellende Behörde (grün): wird von der Zollstelle an das BfN gesandt

Postverkehr

Die artenschutzrechtlichen Bestimmungen für die Zollabfertigung gelten uneingeschränkt.

Ungenutzte Dokumente

Nach Ablauf der Gültigkeit sind Sie verpflichtet, alle drei Ausfertigungen der Einfuhrgenehmigung unaufgefordert an das BfN zurück zu senden.

Verlust

Der Verlust eines Dokumentes ist dem BfN umgehend schriftlich mit Sachverhaltsdarstellung mitzuteilen.

Lebende Pflanzen und Tiere

Bitte informieren Sie sich vor der geplanten Ausfuhr/Wiederausfuhr bei den in den Bundesländern zuständigen Dienststellen des amtlichen Pflanzenschutzdienstes bzw. bei den Veterinärstellen über geltende pflanzengesundheitsrechtliche, tierschutz-, tiertransport- und tierseuchenrechtliche Bestimmungen. Hilfestellung hierzu gibt der  Verbraucherlotse des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Telefon: 0228/24252627, an Werktagen von Montag bis Donnerstag 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Informationen zur Luftfracht lebender Tiere und Pflanzen erhalten Sie beim  Internationalen Luftverkehrsverband

Weiterführende Informationen

Wir weisen darauf hin, dass sich die oben genannten Informationen auf die artenschutzrechtlichen Bestimmungen der Zollabfertigung beziehen. Zusätzlich können weitere zollrechtliche Vorgaben, insbesondere bei kommerziellen Aus-/Wiederausfuhrsendungen, zu beachten sein. Nähere Informationen dazu können Sie beim  Informations- und Wissensmanagement Zoll bzw. im Dienststellenverzeichnis der Zollverwaltung recherchieren oder unter folgenden Kontaktdaten nachfragen:
Informations- und Wissensmanagement Zoll
Carusufer 3-5
01099 Dresden
Tel.: Privatpersonen-0351/44834-510
Firmen: 0351/44834-520

Auf unseren Seiten  Rechtsgrundlagen können Sie die Gesetzestexte zu den artenschutzrechtlichen Bestimmungen und zu Zollbestimmungen der Artenschutzdurchführungsverordnung VO(EG) 865/2006 recherchieren.

Letzte Änderung: 30.07.2014

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