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Instrumente und Mechanismen der CBD


Global Biodiversity Outlook

Der Global Biodiversity Outlook (GBO) erscheint alle vier Jahre und gibt einen Überblick über den Zustand der globalen biologischen Vielfalt. Auf der 12. Vertragsstaatenkonferenz wurde im Oktober 2014 der GBO4 veröffentlicht. Im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern stellt der GBO 4 keine reine Bestandsaufnahme der globalen Biodiversität dar. Er ist vielmehr ein Mid-Term-Review, der den Stand der Ziele im Strategischen Plane zeigt.

 Direkter Link zum Global Biodiversity Outlook 4

 Deutsche Zusammenfassung des GBO 4 (ext. pdf)

 Link zur Übersichtsseite aller Global Biodiversity Outlooks

 

 


Clearing-House Mechanismus

Der Clearing-House Mechanismus ( Clearing-House Mechanism, CHM) ist das zentrale Informations-, Kommunikations- und Kooperationssystem der CBD . Mit dem CHM wird die wissenschaftliche, technische und technologische Zusammenarbeit der Vertragsstaaten gefördert. Auf internationaler und zwischenstaatlicher Ebene ermöglicht der CHM den Austausch von Daten und Informationen, die für die weltweite Umsetzung der CBD notwendig sind.

Begriffserläuterung:

Der Begriff "Clearing-House" bezeichnet im Englischen ursprünglich eine Verrechnungsstelle von Banken, in der Schecks und Rechnungen verschiedener Banken ausgetauscht und miteinander verrechnet werden können, so dass jeweils nur der am Schluss verbleibende Nettobetrag in Bargeld ausgeglichen werden muss. Mittlerweile hat sich die Bedeutung des Begriffs erweitert, so dass er nun für jede Art von Einrichtung benutzt wird, die als Umschlagplatz für Güter, Dienstleistungen oder Informationen dient und so zwischen Angebot und Nachfrage vermittelt.


Finanzierungsmechanismus der CBD

Bereits vor der Verabschiedung der CBD 1992 war den Vertragsstaaten klar, dass besonders die sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer finanzielle Unterstützung für die Umsetzung der Ziele der CBD benötigen würden. Unter anderem aus diesem Grund wurde 1991 innerhalb der Weltbank die Globale Umweltfazilität ( Global Environment Facility, GEF) als Umweltfond ins Leben gerufen. GEF wird vor allem von den Industrienationen finanziell getragen. Die Globale Umweltfazilität ermöglicht und koordiniert die Finanzierung von Projekten in "Entwicklungsländern". Hierbei werden verstärkt Projekte finanziert, die sich auf Biodiversität, Klimawandel, internationale Gewässer, Übernutzung, Ozonschicht und langlebige organische Schadstoffe beziehen.

Im Rahmen von GEF wurde das United Nations Development Programme (UNDP) ins Leben gerufen. Weltweit wurden zwischen 1991 und 2006 über 1000 verschiedene Projekte mit Bezug zur Biodiversität mit einem Budget von insgesamt 2,2 Milliarden US $ (Stand 2006) unterstützt. Da viele Projekte kofinanziert werden, kommen weitere 5,1 Milliarden US $ aus anderen Quellen für diese Projekte hinzu. Die Aufgaben der GEF werden von einem Sekretariat koordiniert und von drei ausführenden Organisationen bearbeitet:

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Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Letzte Änderung: 22.01.2015

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