Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Atlantische Sandlandschaften: länderübergreifendes LIFE-Projekt

Gruppenfoto

Nordrhein-Westfalen und Niedersachen starten gemeinsam das integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“, um eine Trendwende beim Verlust der Artenvielfalt und wertvoller Naturräume einzuleiten. Bei der Auftaktveranstaltung am 20. April in Ibbenbühren sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Ich freue mich sehr, dass zwei Bundesländer gemeinsam für den Erhalt der biologischen Vielfalt eintreten und mit diesem LIFE-Projekt ein ganz besonderes Vorhaben starten. Es ist das erste integrierte LIFE-Projekt in Bereich Naturschutz und Biologische Vielfalt und verfolgt einen neuen, gebiets- und bundesländerübergreifenden Ansatz statt nur auf die Verbesserung von Einzelgebieten zu zielen. Das Projekt ist ein Beispiel für eine länderübergreifende, großräumige Zusammenarbeit, dessen Erfolge auf andere Regionen übertragen werden können."

 gemeinsame Pressemitteilung der Umweltministerien Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Jungtier eines Kleingefleckten Katzenhais, der einzigen derzeit ungefährdeten Knorpelfischart in deutschen Gewässern © UHH/CeNak, Ralf Thiel

Bonn, 19. April 2017: Eine neue Studie gibt erstmals umfassend Aufschluss über Vorkommen und Gefährdung von Haien, Rochen und Chimären in der deutschen Nord- und Ostsee: Zehn Arten gelten als etabliert, jedoch nur eine einzige Art, der Kleingefleckte Katzenhai, gilt derzeit als ungefährdet. Die Situation der Knorpelfischarten in den deutschen Meeren hatten Forscher der Universität Hamburg im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Abteilung Meeresnaturschutz, untersucht.

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Bonn, 10. April 2017: Naturbewusstsein und Zugang zur Natur sind von der sozialen Lage eines Menschen abhängig. Mit Erkenntnissen wie diesen beschäftigt sich das aktuelle Schwerpunktheft der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft". Unter dem Titel "Naturschutz und soziale Fragen" wird die enge Verknüpfung sozialer und naturschutzbezogener Überlegungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

 

 

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Qualitätskriterien zur Auswahl von großflächigen Wildnisgebieten

Wald mit Wildnischarakter auf der Insel Vilm

Die Bundesregierung hat sich in der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) zum Ziel gesetzt, dass „die Natur sich bis zum Jahre 2020 auf mindestens 2 % der Landesfläche Deutschlands wieder nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann.“ Wildnisgebiete sollen dabei überwiegend großflächig sein. Bei der Umsetzung des 2 % - Wildnisziels der NBS ist es von besonderer Bedeutung, ein gemeinsames fachliches Verständnis über den Charakter solcher großflächiger Wildnisgebiete zwischen den Fachbehörden von Bund und Ländern sowie den Naturschutzverbänden zu erreichen.

 zu den Qualitätskriterien zur Auswahl von großflächigen Wildnisgebieten in Deutschland

Rückkehr von Wolf und Luchs - Erfolgsstory und Herausforderung

Wolf auf Schneise im Wald

Die Rückkehr von Wolf und Luchs in unsere Kulturlandschaft ist für die Gesellschaft und für den Naturschutz eine Herausforderung. Das BfN hat die Rückkehr der Großraubtiere in den letzten Jahren im Rahmen zahlreicher Projekte wissenschaftlich begleitet. "Wichtige Zukunftsaufgaben sind die Reduzierung der Mortalität von Luchs und Wolf, bei der leider Verkehrsunfälle und illegale Abschüsse die Hauptursachen sind. Auch brauchen wir klare und bundesweit abgestimmte Vorgehensweisen bei auffälligen Wölfen - pauschale Obergrenzen bringen uns hier nicht weiter", sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel anlässlich des Symposiums "Große Beutegreifer Luchs und Wolf", das am 06. und 07. April in Freyung stattfindet und gemeinsam von der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur und von Bayerischen Jagdverband veranstaltet wird. 

 Zusammenfassung Redebeitrag


Lebensraumkorridore für Mensch und Natur

Cover Programm Tagung

Berlin, 27. März 2017: „Die Zerschneidung von Lebensräumen gehört zu den gravierendsten Gefährdungsursachen für die biologische Vielfalt“, erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel anlässlich der Fachtagung „Lebensraumkorridore für Mensch und Natur“ am 27. März 2017 in Berlin. Das BfN befasst sich seit knapp 20 Jahren mit dieser Thematik. „Mit unseren Vorhaben konnten wir beispielsweise nachweisen, dass Grünbrücken viel effizienter für die biologische Vielfalt wirksam sind, wenn sie in das landschaftliche Umfeld ein- und an das Hinterland angebunden sind“, sagt Prof. Jessel.

Zur Pressemitteilung des DJV: www.jagdverband.de/pressemitteilungen

Das Foto zeigt einen Ausschnitt der naturnahen Landschaft im Nationalpark Müritz mit einem See mit Schilfgürtel, Seerosen und einer Kulisse von Erlenbruchwäldern.

Das Bundesamt für Naturschutz hat am 22.03.2017 das erstmals aufgestellte „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzept bündelt vorliegende Daten sowie Fachkonzepte des Naturschutzes und stellt für die Raum- und Umweltplanung wichtige bundesweite Informationen über Natur und Landschaft bereit.

 

 zum Themenbereich

NuL online auf allen Endgeräten

Das Bundesamt für Naturschutz hat in Zusammenarbeit mit dem Kohlhammer Verlag die Online-Ausgabe der Zeitschrift "Natur und Landschaft" realisiert. Sie können jetzt alle Inhalte von "Natur und Landschaft" im Online-Abonnement bequem digital an Ihrem Desktop oder auf Ihrem mobilen Endgerät lesen! Autorinnen und Autoren haben die Möglichkeit, ergänzende Materialien zu ihren Beiträgen in der Online-Ausgabe als Supplemente zu publizieren. Auf der "Natur und Landschaft"-Website können Sie sich über verschiedene Abonnementmöglichkeiten informieren: www.natur-und-landschaft.de/de/produkt/abonnement-1.

Cover NaBiV 155

Heft 155

Naturparkmanagement in Deutschland –
Qualitätsoffensive Naturparke

unserer Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt" ist neu erschienen. 

Neuerscheinungen

Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn, Vilm und Leipzig

In unserer Dienststelle in Bonn und unserer Dienststelle in Leipzig sind zurzeit folgende Stellen

 

 

- eine/n wissenschaftliche Mitarbeiter/in

 

- eine/n Referent/in

 

 

zu besetzen.

 

 zu den Stellenausschreibungen



Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt


Projekt des Monats

Braunfleckige Perlmutterfalter (Foto: Büro J. Trautner)

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